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Dienstag, 25. Oktober 2011

Konzept der Medienfabrik zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf begeistert die Wirtschaftsjunioren Ostwestfalen e.V.


Der Arbeitskreis des „Zukunftsforum/ Politik“ der Wirtschaftsjunioren Ostwestfalen e.V. (WJO) ist fasziniert zur Umsetzung des einzigartigen Kinderbertreuungskonzeptes der Medienfabrik in Gütersloh. Die Wirtschaftsjunioren erarbeiten derzeit zukunftsfähige Konzepte, Fachkräfte für die ostwestfälische Wirtschaft dauerhaft zu sichern. Dabei geht die Medienfabrik in Gütersloh beispielhaft voraus und hat ein zukunftsträchtiges, einmaliges Konzept zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bravourös ausgearbeitet und umgesetzt. Im Oktober 2011 wurde die Kinderbetreuungstagesstätte „Bubabande“ unter der Schirmherrschaft von Liz Mohn persönlich eröffnet. Stein des Anstoßes und Anlass zur Umsetzung einer eigenen Kinderbetreuungstagestätte war das Gewinnen und Halten von jungen und gut ausgebildeten Fachkräften in der Medienfabrik. 

In der „Bubabande“, derzeit noch einmalig in der Umsetzung in Ostwestfalen, finden bis zu neun Kinder unter drei Jahren einen sicheren Betreuungsplatz: Zwei qualifizierte Tagesmütter kümmern sich hier an fünf Tagen in der Woche um den Medienfabrik-Nachwuchs. Das Besondere an der Medienfabrik-Kinderbetreuungstagesstätte: Die Idee dazu kam aus den eigenen Mitarbeiterreihen. Betriebsrat und Geschäftsleitung nahmen sich des Themas an und entwickelten gemeinsam eine Lösung für die rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Gütersloh. „Wir sind stolz, als eines der ersten mittelständischen Unternehmen unserer Größe im Umkreis eine solche Lösung geschaffen zu haben“, sagt Mathias Nürmberger, Betriebsratsvorsitzender der Medienfabrik. Möglich wird die Medienfabrik-Kinderbetreuung durch das Kinderbildungsgesetz. Es sieht die Einrichtung von betrieblichen Kleingruppen in der U-3-Betreuung ausdrücklich vor und fördert sie als sinnvolle Ergänzung zum Betreuungsangebot in Einrichtungen der öffentlichen Hand. Die Medienfabrik stellt die Räumlichkeiten für die Kinderbetreuung zur Verfügung und trägt die Kosten für Einrichtung und Ausstattung. Die Betreuung der Kinder regeln die Eltern mit den Tagesmüttern in separaten Betreuungsverträgen. Dafür zahlen sie einen einkommensabhängigen Betreuungsbeitrag an die jeweiligen Jugendämter, die ihrerseits den Einsatz der Tagesmütter bezahlen. 

In der Medienfabrik sieht man sich mit der eigenen Kinderbetreuungsstätte auf dem richtigen Weg: „Die Unterstützung durch die Kolleginnen und Kollegen ist riesengroß, die Akzeptanz schon wenige Wochen nach dem Start deutlich erkennbar“, sagt Nürmberger und verweist auf bereits fünf fest vergebene Plätze. „Die übrigen Plätze werden spätestens Anfang 2012 aufgefüllt.“ 

Der Arbeitskreis des Zukunftsforum/Politik der WJO ist von der Umsetzung der Kinderbetreuungstagesstätte der Medienfabrik nachhaltig fasziniert. „Dieses einzigartige Konzept sichert nicht nur die wertvollen Fachkräfte, sondern schafft gleichzeitig einen Mehrwert zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie für das Unternehmen. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, mittelständische ostwestfälische Betriebe in Kooperation dafür zu begeistern, und unsere heimische Wirtschaft auch für die zukünftigen Anforderungen zu stärken“ betont das Vorstandsmitglied und Arbeitskreisleiterin der WJO, Margaretha Runksmeier.


v.l.n.r, sitzend: Dorothee Lepper, Petra Biernot, Anette Lambert
v.l.n.r, stehend: Holger Grundmann (Past President WJO), Julia Ewers, Mathias Nürmberger, Andrea Busch, Tilo Blechinger
Foto: Margaretha Runksmeier (Vorstand WJO und AK Leitung des Zukunftforum/ Politik)


Mehr zu den Wirtschaftsjunioren Ostwestfalen e.V. finden sie auf den Seiten der Wirtschaftsjunioren Ostwestfalen e.V. selbst.

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Petra Biernot, Inhaberin der KOMbid Kommunikationsberatung bringt Erfahrungen im Bereich der ganzheitlichen Unternehmenskommunikation, dem aktiven Netzwerkmanagement via Social Media Marketing
und dem Management von innovativen Projekten zur regionalen Wirtschaftsförderung mit. In zahlreichen Vorträgen und Seminaren wurden Kenntnisse im Bereich der internen und externen Unternehmenskommunikation und dem Einsatz neuer sozialen Medien wie Xing, Facebook, google+ und Co. in der Unternehmens- und Projektkommunikation weitergeben. 


Durch die persönliche Zusammenarbeit in forschungsnahen Projekten mit Fachhochschulen in Ostwestfalen-Lippe wird der Transfer neuer technologischen Web 2.0 – Entwicklungen und Trends in die Region und in die Unternehmen gewährleistet. Das Angebot einer Fördermittelberatung, insbesondere der des KFW-Gründercoachings und der Potentialberatung für Unternehmen runden das Portfolio der KOMbid Kommunikationsberatung ab.